Zielsetzung
1. Kurzfristige Reduktion von Kurz‑AU`s (1–3 Tage) um 10–15 %
2. Verbesserung der Luftqualität in kritischen Räumen (CO₂ < 500 ppm)
3. Erhöhung der Planbarkeit durch Frühwarnindikatoren
4. Entlastung von Teams durch klare Führungsroutinen
5. Erste Datenbasis für KI‑gestützte Belastungsprognosen
1. Woche
Bereiche auswählen: Wo gibt es einen hohen Anteil an Kurz‑AU`s? Hohe Kontaktintensität? Schichtbetrieb oder hohen Kundenkontakt?
2. – 3. Woche
Datenanalyse: Kurz‑AU‑Quote der letzten 12 Monate, Langzeitausfälle (Psyche, MSE), Fehlerquote / Qualitätskennzahlen, Belastungsspitzen wo ersichtlich
und Lufthygiene‑Check: CO₂‑Spotmessungen in 5–10 Räumen, Raumbelegung vs. Raumgröße, Lüftungsroutinen beobachten
Team‑Mini‑Survey: Hotspots, Muster, Prioritäten
4. – 10. Woche
1. CO₂‑Ampeln in ca. 5 Räumen: Sichtbarkeit + Verhalten ohne Belehrung, Mobile Luftreiniger in Räumen mit dauerhaft >500 ppm, Lüftungsroutinen etablieren
2. Führungsroutinen: Belastungscheck in jedem Teammeeting (5 Minuten), Rückkehr‑to‑Work‑Kurzgespräche / Willkommensgespräche (nicht nur nach Krankheit, auch nach Urlaub etc.), Hybridoptionen
3. Belastungsmonitoring auf einem Dashboard
4. Wirkung: Lufthygiene + Führungsroutinen + Belastungsmonitoring reduzieren Kurz‑AU`s, verbessern Planbarkeit und erhöhen die Leistungsfähigkeit. Die Maßnahmen sind kostengünstig, schnell umsetzbar und hochwirksam.

