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„Gesundheit ist gewiss nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts.“

Arthur Schopenhauer

 

 

Doch die Ausgangssituation ist ganz klar: auf weniger Bequemlichkeit hat kaum jemand spontan so richtig Lust.

 

 

Heiner K., 55 Jahre, leitender Angestellter

Hat von seinem Betriebsarzt gehört, dass er dringend seinen hohen Blutdruck senken muss.

Er will wirklich etwas ändern, hat aber zugleich das Gefühl, jemand an seiner Seite als „moralische Unterstützung“ wäre gut für seinen Erfolg.

Wir erarbeiten gemeinsam eine Checkliste, die er ganz einfach abarbeiten kann. Kommt er nicht weiter, analysieren wir, mit welchem Schweinehund er sich anfreunden darf. Und erproben, wie konkret er dieses Anfreunden mit seinen cholerischen Impulsen realisieren kann.

Dazu lernt er zunächst zu verstehen, wieso ihn diese Impulse immer wieder von seinem Ziel abbringen.

Zugleich machen wir ihm immer und immer wieder bewusst, wofür ER das Ziel seinen hohen Blutdruck zu senken, erreichen will.

Zusätzlich üben wir aktive Entspannung. Zugegeben nach vielen anfänglichen Widerständen, gegen solche „Esoterik“.

Letztendlich hat er sich nicht um 180 Grad gedreht, aber sein Arzt ist stolz auf die Ergebnisse.

 


 

 

 Horst L., Familienvater, 44 Jahre, 20 Mitarbeiter

Erfolgreicher Geschäftsführer eines Autohauses seit 9 Jahren. Führungsstil vom Vorgänger abgeschaut.

Sein Eindruck ist, dass einige Mitarbeiter bloß Dienst nach Vorschrift machen. Er hat ihnen in Mitarbeitergesprächen bereits mitgeteilt, dass es so nicht weiter geht.

Allerdings gab es keine nennenswerte positive Veränderung, nur vermehrt Krankmeldungen.

Im Seminar werden die Mitarbeitergespräche nachgestellt.

 

Horst L. sieht dabei nur zu. Er gibt allenfalls Regieanweisungen, damit wir möglichst nah an der realen Situation bleiben.

Als Horst L. im Anschluss an die „Vorstellung“ seine Eindrücke wiedergibt, bemerkt er tief greifende Aha-Erlebnisse.

Er konnte die Empfindungen „seines“ Mitarbeiters auf einmal  nachvollziehen. Noch nachhaltiger wurde sein Eindruck, als er selbst in die Mitarbeiter-Rolle „unter sich als Chef“ schlüpfte.

Es bedurfte keiner großen Worte seitens der Dozentin mehr. 😉

Die anschließende Lerneinheit zum Thema gesundheitsförderliche Mitarbeitergespräche fiel auf sehr „fruchtbaren Boden“ bei allen Teilnehmern.

 


 

 

Harald T., Geschäftsführer eines Bauunternehmens, 60 Mitarbeiter

Hat mit dem Sicherheitsingenieur seines Vertrauens eine Kurzanalyse der psychischen Belastungen in seinem Betrieb anonym und schriftlich durchgeführt, um die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen.

Es hat sich an einigen Stellen Handlungsbedarf abgezeichnet.

So z.B. im Bereich -Anerkennung und Wertschätzung-.

Harald T. hält sich eben an das Motto: „Nicht geschimpft ist gelobt genug!“

Er nimmt die Ergebnisse nun ernst, weiß aber nicht, was zu tun ist. Soll er jetzt ständig für alles Mögliche loben?

 

Ich schlage in der Beratung vor, die Mitarbeiter in einem Workshop näher dazu zu befragen,

  • -   was schon super ist und

  • -   was sie sich konkret noch mehr wünschen.

 

Im Anschluss entscheidet die Geschäftsführung,  was realistisch umsetzbar ist und wie wir das der Belegschaft gegenüber kommunizieren.

Für Harald T. waren die sehr konkreten und einfachen Ansatzpunkte, wie er die Bedürfnisse seiner Mitarbeiter befriedigen und sich dabei selbst treu bleiben konnte, eine ganz wichtige Erfahrung.

 

Erst recht weil er merkte, wie gut die Truppe plötzlich wieder zusammen hielt. Der Grund dafür war, dass er sie ernst nahm (weil er sie konkret befragt hatte).  

 

 

 

 

 

 

 

Ökonomische Gründe für Gefährdungsbeurteilungen psychischer Belastungen: oder: Wofür es sich lohnt, diesen gesetzlichen Standardprozess (keine Therapiegespräche!) 🙂 in Anspruch zu nehmen:

 

 

1. Krankenstand senken – Krankenkosten sparen

Ausgangslage: Ein mittelständisches Unternehmen hat einen Krankenstand von 6,5 %. Davon sind (laut offiziellen Krankenkassendaten rund 30 % stress- oder belastungsbedingt). 

 

 

Rechnung:

  • 30 % von 6,5 % = 1,95 % belastungsbedingter Krankenstand

  • Bei 100 Mitarbeitenden mit Ø-Kosten von 50.000 €/Jahr = 5 Mio. € Lohnsumme

  • 1,95 % davon = 97.500 € Verlust pro Jahr

 

 

Maßnahme: Gefährdungsbeurteilung + gezielte Interventionen (z. B. bessere Fehlerkultur, klarere Rollen, Pausenstruktur)

Ergebnis: Reduktion um nur 0,5 % = 25.000 € Einsparung jährlich, Return on Investment: >300 %

--> Natürlich entfallen nie alle stress- oder belastungsbedingten Fehltage. Und es ergibt sich dennoch ein riesen Potential, das Sie nutzen sollten, statt mit der Firma abzuwandern. 🙂

 

 

2. Fluktuation stoppen und Know-how sichern

Ausgangslage: Ein Bauunternehmen verliert jährlich 10 % seiner Fachkräfte. Jede Neubesetzung kostet ca. 15.000 € (Suche, Einarbeitung, Produktivitätsverlust).

 

 

Rechnung:

  • 10 von 100 Mitarbeitenden gehen → 150.000 € Kosten/Jahr

  • Psychologische Interviews zeigen: Hauptgründe sind Überlastung, mangelnde Wertschätzung, unklare Kommunikation

 

 

Maßnahme: Gefährdungsbeurteilung + Führungskräfte-Coaching + Kommunikationsstrukturverbessserung

Ergebnis: Fluktuation sinkt auf 6 % → 60.000 € Einsparung, Return on Investment: 400 %

 

 

3. Fehlerkosten reduzieren – Qualität sichern

Ausgangslage: Ein Ingenieurbüro hat wiederkehrende Fehler in Projekten, die zu Nacharbeiten und Regressforderungen führen. Jährliche Fehlerkosten: ca. 80.000 €

Analyse: Mitarbeitende berichten über Dauerstress, unklare Zuständigkeiten, ständige Unterbrechungen

 

 

Maßnahme: Gefährdungsbeurteilung + Prozessoptimierung + Fokuszeiten + Rollenklärung

Ergebnis: Fehlerkosten sinken um 30 % → 24.000 € Einsparung, Return on Investment: 240 %

 

 

 

 

 

 

 

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